Das war der erste Satz, den ich zu hören bekam, als ich vergangene Woche ein Telefonat meines guten Freundes Jojo angenommen hatte. “Nein!”, “Gut, dann fahren wir da jetzt hin!”.
Das war das gesamt Telefonat. Ich bin wahrlich nicht der spontanste Mensch, aber der Gedanke gefiel mir irgendwie. Paris, der Eifelturm, L’ouvre, Arc de Triomphe. Das klang irgendwie gut, besonders nach dem gescheiterten London Trip vor 2 Monaten.
Da ein Auto ja meist 5 Leute fasst haben wir uns noch Stolli und Schäfi mit eingepackt (was sich als funktionierende, lustige Konstellation herausstellen sollte).
Ein 3-Tages Trip stand also an, Mittwoch bis Freitag. Das hieß natürlich “Extreme Sightseeing.”
Am Mittwoch Mittag das Hotel in Montmartre inspiziert und direkt mit 4 Flaschen Rotwein auf den Place du Tertre, dem Künstlerviertel direkt neben der Basilique du Sacré-Cœur. Dort haben wir dann den Abend verbracht mit einem sensationellen Blick auf Süd-Paris bei Nacht. Danach noch ne super leckere ekelhafte, überteuerte Pizza für € 8,50!!!! gegessen und ab ins Pornoviertel und das Moulin Rouge besichtigt.
Donnerstag hieß es dann früh aufstehen. Auf dem Plan standen heute der Arc de Triomphe, die Champs-Élysées, der Eifeturm, der Louvre, der Grand Palais, der Petit Palais und der Place de la Concord. Wir haben es tatsächlich an einem Tag geschafft, obwohl auf dem Eifelturm fast die ersten Verluste zu vermelden waren. Jojo und ich hatten den Mund wohl zu voll genommen: Das Ding ist RIESIG!!!!!!!
Abends ging es dann wieder auf die Stufen der Basilique du Sacré-Cœur. Da sich hier aber an diesem Tag seltsame Musiker eingefunden hatten wechselten wir unseren Standort auf die bekannten Treppen der Rue Foyatier. Der Eine oder Andere kennt sicher das berühmte Bild “The Stairs” von Brassai.
Eine kleine sportliche Randnotiz möchte ich abschließend noch vermerken. Wir sind während dieses Kurztrips ca. 2.000 Treppenstufen gelaufen! Glückwünsche und Anerkennung nehmen wir “an dieser Stelle” gerne entgegen
