Wir hatten am Samstag das feucht fröhliche Vergnügen beim Eibinger Rebenfeuer teilnehmen zu können. Mit einer kleinen Gruppe unter Führung von… nennen wir ihn einfach “Bredsel”… ging es bei Glühwein und Schnaps durch die Eibinger Gemarkung mit anschließender Einkehr im Eibinger Zehnthof. Alles in Allem eine sehr lustige Geschichte (die richtigen Leute vorausgesetzt) und auf jeden Fall wiederholenswert. Folgend noch ein paar Bilder der Veranstaltung:
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Eibinger Rebenfeuer 2009
Ich muss das hier einfach mal los werden! Ich war neulich mit Freunden in einem Restaurant in Presberg, dessen Namen ich hier nicht öffentlich kund tun will (Wer es unbedingt wissen will, kann mich gerne kontaktieren). Wir sind dort auf zuraten verschiedener Leute eingekehrt, die uns ein leckeres Essen und gute Portionen versprachen. Grund genug den Berg “Monte Preso” zu besteigen! Gedacht – Getan! Was sich dann aber abspielte glich einer, bis ins Detail geplanten Vorstellungen “Von der Selbständigkeit auf die Straße”.
Ankunft:
Ländliches Ambiente, so wie erwartet. Lokal zu einem Drittel gefüllt. OK!
Bestellung:
Schnitzel, Steaks vom Rind und vom Schwein, Kristall, Cola, … Alles soweit in Ordnung… Aber dann
Lieferung:
“Hier! Euer Trinken! Könnt ihr euch mal selbst einschenken? Ich bin im Stress!”
OK, Servicekräfte können gestresst sein. Nein, es ist sogar Teil Ihres Berufs. Das kann man als Kunde erkennen und sich entsprechend verhalten bzw. dulden. Aber Neukunden sowas vor den Latz zu knallen. Nun gut….
Lieferung #2:
“Hier euer Besteck, das kann man mal austeilen!”
Ja und wenn wir es nicht machen? Werden wir dann gefüttert?
Lieferung #3:
Wer hatte das Schweinesteack vom Rind?
Ich nicht, aber ich hätte es gern mal gesehen!
Essen:
Portionen waren OK, aber das Fleisch war trocken wie ein Sandsack und die Pommes müssen in einem Fett Jahrgang ’87 gebräunt worden sein. Nicht nur, dass dadurch eine besondere Knusprigkeit erzielt wurde, nein auch das Innenleben der Pommes hat man, als Opfer der Röstaromen, gekonnt entfernt.
Als Krönung lag dann noch in einem Vorspeisensalat das Ende (inkl. Metallclip) einer Kräuterbutterwurst! Jackpot!
Reklamierung:
Ich bin eigentlich kein Mensch der einen Aufstand probt, wenn das Essen mal nicht 100% meinen Vorstellungen entspricht, aber angesichts der unzähligen Geschehnisse und meinem Choleriker-Modus, der bereits mit Lieferung eines Öttinger Kristrallweizens (AHHHHHHHHHHH) aktiviert wurde, musste ich dies einfach monieren!
Kristallrainer: Schauen Sie mal! Wenn das einer isst!?!
Bedienung: Ach! (grinst) Das ist nit schlimm, dass ist nur Kräuterbutter!
Kristallrainer: Öh??? Aber dadurch wird das Essen jetzt aber auch nicht besser!
Bedienung: (prüft noch mal ganz genau) Das muss…. Ja… Das Anfang- oder Endstück sein!
So viel wissenschaftliche Analyse hätte ich jetzt gar nicht erwartet, aber vielleicht wurde von der Dame auch einfach der Beruf falsch gewählt. Nun denn: Wir haken diesen Ausflug als “Erlebnisgastronomie” ab und gehen das nächste mal “besser”essen!
Auf zu neuen Ufern!
Wir, Schäfi, Mägges und ich, brechen in wenigen Minuten auf!
Uns selbst ein “Bon Voyage” und euch ein “Auf Wiedersehen”
Ich wünsche allen Lesern, Bekannten und Freunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest! Feiert schön und last euch reichlich beschenken. Ich für meinen Teil gebe lieber! Ich habe mir daher beim Weihnachtsmann Verstärkung geholt und heute Mittag dem einen oder anderen Leser ein kleines Präsent vor die Haustüre gestellt. Diese logistische Meisterleistung konnte ich aber nur mittels meines treuen Helfers, dem Weihnachtself Hannes, erbringen. An dieser Stelle sei ihm tausendfach gedankt!
